Zwei Besucher am Touchscreen der die 360°-Tour im Storchenturmmusseum in Zell am Harmersbach zeigt

Heimat360: Warum wir eine eigene Plattform für virtuelle Rundgänge entwickelt haben

Seit mehreren Jahren entwickeln wir bei Heimatlichter virtuelle Rundgänge für Regionen, Städte, Museen und Ausstellungen. Mit jedem Projekt kamen neue Anforderungen hinzu: individuelle Gestaltung, umfangreiche Inhalte, unterschiedliche Endgeräte und eine verlässliche Betreuung nach der Veröffentlichung.

Dabei wurde deutlich, dass gute Panoramaaufnahmen nur einen Teil der Aufgabe lösen. Museen brauchen zusätzliche Zugänge. Tourismusregionen möchten vorhandene Daten weiterverwenden. Andere Rundgänge sollen über Jahre wachsen und um neue Orte, Sprachen oder Inhalte ergänzt werden können. Für solche Anforderungen haben wir Heimat360 entwickelt – unsere eigene Plattform für virtuelle Rundgänge und 360°-Touren.

Heimat360 verbindet persönliche Projektumsetzung mit einer eigenen technischen Plattform.

Ein Mann schaut sich die 360°-Pfalz Tour auf einem Touchscreen in der Touristinformation Maikammer an
Virtuelle Rundgänge werden mit Heimat360 im Browser, auf mobilen Geräten und auf Touchscreens vor Ort erlebbar.

Am Anfang eines Projekts steht bei uns nicht die Software. Zuerst klären wir, was ein Ort erzählen soll, welche Menschen erreicht werden sollen und wie sich Besucher später durch den Rundgang bewegen.

Daraus entstehen die Bildidee, die Auswahl der Standpunkte und die Dramaturgie der Tour. Wir produzieren die 360°-Aufnahmen, gestalten die Nutzerführung und verbinden Panoramen mit Texten, Bildern, Videos oder zusätzlichen Informationen.

Mit Heimat360 betreiben wir gleichzeitig die technische Grundlage, auf der diese Inhalte veröffentlicht und weiterentwickelt werden. Projektarbeit und Plattform gehören deshalb bei uns zusammen.

Unsere Projektarbeit

Unsere Plattform

Unsere Auftraggeber erhalten damit keinen Selbstbaukasten, den sie allein einrichten müssen. Gleichzeitig endet unsere Arbeit nicht mit der Produktion der Panoramaaufnahmen. Gestaltung, Technik und Betrieb werden von Anfang an gemeinsam gedacht.

Weitere Hintergründe zu unserer Arbeitsweise finden Sie unter Virtuelle Rundgänge und 360°-Touren mit Heimat360.

Zusätzliche Zugänge zu schwer erreichbaren Orten

Beim Storchenturm-Museum in Zell am Harmersbach führt der reale Zugang über mehr als 100 historische Treppenstufen. Ein Aufzug lässt sich in dem denkmalgeschützten Gebäude nicht realisieren. Für viele Menschen ist ein Besuch der oberen Museumsräume deshalb nur eingeschränkt oder gar nicht möglich.

Der virtuelle Rundgang schafft einen zusätzlichen Zugang zur Ausstellung. Ergänzend wurde eine eigene Variante in Leichter Sprache integriert. Reduzierte Texte, verständliche Bildbeschreibungen und eine angepasste Navigation erleichtern den Zugang zu den Inhalten.

Über einen Touchscreen im Foyer können Besucherinnen und Besucher das Museum außerdem direkt vor Ort erkunden – auch dann, wenn sie den Turm selbst nicht besteigen können.

Daten dort nutzen, wo sie bereits gepflegt werden

Im virtuellen Rundgang durch die Region Saar-Obermosel werden Orte und touristische Inhalte aus einer zentral gepflegten Datenquelle in den Rundgang eingebunden.

Touristische Informationen liegen häufig bereits in zentralen Datenbanken. Dort pflegen Regionen ihre Sehenswürdigkeiten, Ausflugsziele, Touren und weitere Inhalte. Diese Informationen für einen virtuellen Rundgang erneut von Hand einzutragen, verursacht zusätzliche Arbeit und führt schnell zu unterschiedlichen Datenständen.

Deshalb waren Datenschnittstellen von Anfang an eine wichtige Anforderung an Heimat360. Je nach Projekt können bestehende Datenquellen angebunden und deren Inhalte im Rundgang verwendet werden – beispielsweise der DataHub Rheinland-Pfalz, der Open Data Pool Baden-Württemberg oder mein.toubiz.

Für die Region Saar-Obermosel entsteht derzeit eine neue virtuelle Tour auf Basis von Heimat360. Sie verbindet 360°-Panoramen mit touristischen Informationen aus dem DataHub Rheinland-Pfalz. So können vorhandene Inhalte direkt eingebunden, zentral gepflegt und später leichter aktualisiert werden. Die Tour ist noch nicht veröffentlicht – das Beitragsbild zeigt einen ersten Einblick in das laufende Projekt.

So bleibt die Pflege dort, wo sie ohnehin stattfindet. Der virtuelle Rundgang wird nicht zu einem zusätzlichen, losgelösten Datensystem.

Eine Plattform, die mit den Projekten wächst

Viele virtuelle Rundgänge sind nach ihrer Veröffentlichung nicht abgeschlossen. Neue Orte kommen hinzu, Ausstellungen wechseln oder weitere Betriebe möchten Teil einer bestehenden Tour werden.

Der virtuelle Stadtrundgang durch Zell am Harmersbach ist dafür ein gutes Beispiel. Er verbindet Altstadt, Wahrzeichen, touristische Orte und teilnehmende Betriebe in einer gemeinsamen Tour. Neue Stationen können später ergänzt werden, ohne den Rundgang jedes Mal neu aufbauen zu müssen.

Auch der Fotogipfel Oberstdorf entwickelt sich von Ausgabe zu Ausgabe weiter. Seit 2022 sind neue virtuelle Ausstellungen und ab 2023 zusätzlich 360°-Aufnahmen realer Ausstellungsorte hinzugekommen. Die Plattform schafft einen gemeinsamen Rahmen, in dem diese Inhalte über mehrere Jahre zusammengeführt werden können.

Startansicht des virtuellen Rundgangs durch den Fotogipfel Oberstdorf 2026 Referenz

Virtueller Fotogipfel Oberstdorf 2026

Ein mehrjähriges Format aus virtuellen Räumen und realen Ausstellungsorten.

  • Virtueller Rundgang
  • Konzept
  • Renderings
  • 360°-Panos
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Der Storchenturm aus der Vogelperspektive in der 360°-Tour Storchenturm Referenz

360°-Rundgang durch das Storchenturm-Museum

Ein mehrjähriges Format aus virtuellen Räumen und realen Ausstellungsorten.

  • 360°-Panos
  • Konzept
  • Leichte Sprache
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Für wen Heimat360 gedacht ist

Heimat360 richtet sich an Auftraggeber, die einen virtuellen Rundgang professionell planen, umsetzen und langfristig betreiben möchten. Dazu gehören unter anderem:

Welche Form sinnvoll ist, hängt vom Ort, den vorhandenen Inhalten und dem gewünschten Nutzungskontext ab. Nicht jedes Projekt benötigt dieselben Funktionen oder denselben Umfang. Deshalb beginnt unsere Arbeit mit einer gemeinsamen Einordnung und nicht mit einem festen technischen Paket.

Fotografie, Gestaltung und Technik aus einer Hand

Heimat360 ist aus der Arbeit an realen Projekten entstanden. Die Plattform bündelt unsere Erfahrung aus Fotografie, Gestaltung und Entwicklung und gibt uns die Möglichkeit, besondere Anforderungen direkt in die technische Umsetzung einfließen zu lassen.

So entstehen virtuelle Rundgänge, bei denen Bilder, Inhalte, Daten und Betrieb zusammenpassen – persönlich begleitet und langfristig weiterentwickelbar.

Sie möchten einschätzen, ob ein virtueller Rundgang zu Ihrem Vorhaben passt? Dann sprechen Sie uns gerne an. Im ersten Gespräch klären wir gemeinsam, was sinnvoll ist und welche Grundlage bereits vorhanden ist.